Ein korsisches Paar wurde entlarvt und verurteilt, weil es einen Identitätsdiebstahl zu Lasten von Brigitte Macron begangen hat. Das Berufungsgericht von Paris hat am Donnerstag sein Urteil gefällt: Juliette A., 48 Jahre, und Laurent A., 42 Jahre, erhielten Bewährungsstrafen und ein Verbot des Wahlrechts.
Kurz gesagt: Im Frühling 2024 trug das korsische Paar durch Betrug in seiner Steuererklärung alle Mitglieder der Regierung und Mme Macron unter der Angabe „M. Trogneux Jean‑Michel, auch Brigitte genannt“ ein, was eine automatische Änderung im Register der DGFiP zur Folge hatte. Die Klage der First Lady, eingereicht im September 2024, löste eine lange Ermittlung aus.
Details des Betrugs und des Diebstahls
Im Frühling 2024 trug das korsische Paar in seiner Steuererklärung im Abschnitt „andere abhängige Personen“ die gesamte Regierung, die Abgeordneten, den Staatschef, den ukrainischen Präsidenten, der als „Nazi“ bezeichnet wurde, und Brigitte Macron unter der Identität „M. Trogneux Jean‑Michel, auch Brigitte genannt“ ein. Diese Manipulation führte zu einer automatischen Korrektur des Vornamens in der Datei der DGFiP, was die Ermittlung und die Klage auslöste. Ein Akt des Identitätsdiebstahls, der einen gezielten Betrug offenbart.
Gerichtsverfahren und Berufungsurteil
Das Berufungsgericht von Paris hat das im Februar 2025 ausgesprochene Freispruch aufgehoben und Juliette A. zu 4 Monaten Haft auf Bewährung sowie Laurent A. zu 3 Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Richter sprachen zudem ein Verbot des Wahlrechts für zwei Jahre aus. Das Berufungsgericht entschied, dass die Manipulation einen Diebstahl darstellt, auch ohne den Versuch, auf den persönlichen Bereich von Mme Macron zuzugreifen, und wies das Argument für einen Freispruch zurück. Die Entscheidung markiert die Anerkennung eines Betrugs und eines Identitätsdiebstahls. Für weitere Informationen lesen Sie die detaillierte Untersuchung.
Reaktionen und Kontext von Cybermobbing
Diese Angelegenheit tritt auf, während Brigitte Macron regelmäßig Ziel von sexistischem Cybermobbing ist. Im Januar verurteilte das Strafgericht von Paris eine Zehnzahl von Personen wegen der Verbreitung von Beleidigungen und Gerüchten, darunter der Schriftsteller Aurélien Poirson‑Atlan (alias Zoé Sagan) und der Galerist Bertrand Scholler. Die First Lady beschrieb die Auswirkungen auf ihre Familie und ihre Enkelkinder und verdeutlichte das Ausmaß des Phänomens sowie den Bedarf an einer gerichtlichen Reaktion gegen diese Verbrecher.
Ermittlungen, Tragweite und Konsequenzen für die Familie Macron
Die Sekretärin von Brigitte Macron stellte die Änderung des Vornamens im persönlichen Bereich der DGFiP fest, was zur Klage im September 2024 führte. Die beiden Angeklagten, die als in der Haute‑Corse lebend identifiziert wurden, wurden wegen Identitätsdiebstahls und Betrugs angeklagt. Das Paar Macron hat auch juristische Schritte im Ausland eingeleitet, um sein Image zu schützen, was darauf hindeutet, dass diese Übergriffe nicht ohne Folgen bleiben. Für weitere Details siehe den kompletten Bericht.
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